Fahrrad Unfallgefahr in Köln Ecke Lindenstrasse/Aachener Weiher: Litfasssäule

Vor Kurzem habe ich erlebt, wie an der Litfasssäule in der Lindenstraße vor der Eisenbahnbrücke an der Ecke Hiroshima Park ein Inline Skater mit einem Fahrradfahrer zusammengestoßen ist, wobei der Radfahrer auf die Straße gefallen und ein Auto 20 cm neben seinem Kopf gefahren ist.

Lindenstraße Litfasssäule Aachener Weiher Inliner Fahrrad Unfall
Das Bild zeigt die gefährliche Unfallstelle. Der große rote Kreis zeigt die Stelle des Zusammenstoßes , der kleine rote Kreis markiert die Stelle wo der Radfahrer auf der Straße lag.

Der Weg, auf dem dieser Zusammenstoß stattfand, ist sowohl für den Radweg freigegeben als auch für Fußgänger. Es gibt keine rote Markierung auf dem Weg, sodass ein Radfahrer nicht weiß, ob er links oder rechts neben der Litfasssäule vorbeifahren soll. Viele entscheiden sich für links, da sie dort ein etwas größeres Blickfeld haben um zu sehen, wie die Situation ein paar Meter vor ihnen aussieht. Inline Skater oder Fußgänger wissen ebenfalls nicht, ob sie links oder recht an der Litfasssäule vorbeigehen sollen.

Diese Stelle ist eine tödliche Falle, da die Litfasssäule ein vorausschauendes Fahren unmöglich macht. Wie kann die Verkehrspolizei dies freigeben? Hier muss sich was ändern, bevor es zu einem schweren Unfall kommt. Möglichkeiten:

a) Litfasssäule demontieren
b) Bürgersteig mit roter Farbe für den Fahrradweg markieren
c) “Fahrrad verboten” Schild aufstellen und den Radverkehr auf die Straße lenken

Hier die Karte mit Marker für die Einordnung:

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Ich werde diesen Beitrag an fahrradblogger.de melden und an die Polizei (wobei ich dort keine wirklich passende Kontaktadresse gefunden habe).

6 Responses to Fahrrad Unfallgefahr in Köln Ecke Lindenstrasse/Aachener Weiher: Litfasssäule

  1. dr0i says:

    Die Polizei schreibt “… möchte Ihnen dazu mitteilen, dass die Stadt Köln für die Planung und Gestaltung des öffentlichen Straßenlandes orriginär zuständig ist.
    Ich werde daher Ihre E-Mail an die Stadt weiterleiten und hoffe, Ihnen hiermit geholfen zu haben.”

    Ja, bin gespannt und hoffe, dass die Stadt Köln reagiert!

  2. dr0i says:

    Gute Nachrichten! Die Stadt Köln schreibt mir:

    “von der Polizei wurde mir Ihre Anfrage zur Werbesäule in der Lindenstraße weitergeleitet.
    Im Rahmen des neuen Werbenutzungsvertrags wurde die Bestandssäule durch die Konzessionäre neu beantragt und durch die Fachämter auf verschiedene Belange geprüft. Die Prüfung hat ergeben, dass die Säule u.a. aufgrund der Verkehrsgefährdung nicht neu aufgestellt werden darf. Daher gehe ich davon aus, dass die Altsäule innerhalb der nächsten Wochen abgebaut und die Gefahrenstelle somit beseitigt wird. Wann genau der Abbau erfolgt, kann ich Ihnen leider noch nicht sagen. Ich bitte Sie daher noch um ein wenig Geduld.”

  3. Michael says:

    Hallo,

    danke für das Engagement in dieser Sache. Leider steht die Säule auch 1 Jahr später noch an Ort und Stelle. Welches Amt der Stadt Köln hat denn im Juli 2015 Auskunft erteilt?

  4. Sascha G. says:

    Vielleicht einfach die Verkehrsschilder beachten. Als Radfahrer hat man die Wahl auf die Straße abzuweichen oder auf dem Fußgängerweg zu fahren. Auf dem Fußgängerweg ist dann aber Schrittgeschwindigkeit angesagt und Passanten haben Vorrang. Würde man sich an die Verkehrsregeln halten und auf überhöhte Geschwindigkeiten verzichten würde die Litfaßsäule auch kein problem darstellen ;)

  5. dr0i says:

    Hallo Sascha,
    die Stelle bei der Littfasssäule ist wirklich sehr bedenklich, auch wenn beide Verkehrsteilnehmer Schrittgeschwindigkeit fahren, können sie sich erst sehr spät wahrnehmen, wenn es schlecht läuft (zeitgleiches “um-die-Ecke-Biegen”, wie ich es erlebt habe). Es ist einfach eine wirklich gefährliche (und ja auch laut dem Verkehrsamt der Stadt Köln eigentlich nicht mehr zulässige, aber durch “Bestandsschutz” genehmigte) Verkehrssituation. Ich finde es schon fast ein Wunder, dass dort bisher nichts gravierendes passiert ist!

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